Wir haben für Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen.

Stiftung Internet und Gesellschaft

Häufige Fragen zur Stiftung

Was ist der Zweck der Stiftung Internet und Gesellschaft?

Die Alexander von Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft gGmbH (HIIG gGmbH) hat im Jahr 2015 die Stiftung Internet und Gesellschaft errichtet.

Zweck der Stiftung ist die Förderung von Wissenschaft und Forschung. Sie verfolgt das Ziel, interdisziplinäre Forschungsprojekte über das Internet und dessen Wechselwirkungen mit der Gesellschaft, Politik, Verfassung, Recht, Kunst, Kultur und Wirtschaft, einschließlich einer globalen Perspektive zu fördern. Die Stiftung unterstützt diese Projekte durch ideelle Zusammenarbeit oder durch die Förderung anderer gemeinnütziger Körperschaften des öffentlichen Rechts.

Vorrangige Aufgabe der Stiftung ist die ideelle und finanzielle Förderung des Alexander von Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft (HIIG) mit Sitz in Berlin. Daher wird als primäre Destinatärin der Stiftung die HIIG gGmbH bestimmt. Darüber hinaus können aber auch andere Forschungseinrichtungen und Universitäten, die im Themengebiet Internet und Gesellschaft forschen oder sich dahin entwickeln wollen, als Mittelempfänger begünstigt werden.

Warum eine Stiftung?

Als anerkannteste Form gemeinnütziger Förderung, ermöglicht die Struktur der Stiftung eine klare Trennung zwischen Mittelgebern und Forschung. Zudem steht sie für eine dauerhafte Bindung an den spezifischen Stiftungszweck, da eine solche Organisation faktisch »für die Ewigkeit« gegründet wird. Aufgrund besonderer steuerrechtlicher Bestimmungen gilt sie für Stifter zudem als steuerlich vorteilhafte Rechtsform.

Wie finanziert sich die Stiftung?

Als Stiftungsvermögen dienen die Stammeinlage und die Gesellschafteranteile der Alexander von Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft gGmbH (HIIG gGmbH) sowie mittelbar die über mehrere Jahre bewilligten Mittel der Förderer der HIIG gGmbH. Die Gründungsgesellschafter der HIIG gGmbH werden zu Nennstiftern und behalten ihre steuernde Rolle.

Wie ist die Stiftung Internet und Gesellschaft organisiert?

Der Stifterrat ist das zentrale Gremium der Stiftung Internet und Gesellschaft, dass vor allem die Bestellung eines Vorstandes, die Weiterentwicklung der Stiftung und die dahingehende Beratung des Vorstandes zur Aufgabe hat. Um die Kontinuität der bisherigen Aufbauarbeit der Alexander von Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft gGmbH (HIIG gGmbH) zu gewährleisten, ging das ehemalige Kuratorium der HIIG gGmbH im Stifterrat auf. Der erste Stifterrat setzt sich aus den Vertretern der Nennstifter zusammen: Prof. Dr. Jan-Hendrik Olbertz (Präsident der Humboldt Universität zu Berlin), Prof. Martin Rennert (Präsident der Universität der Künste Berlin), Herr Heinrich Bassler (Geschäftsführer des Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung), sowie Prof. Dr. Dr. Karlheinz Brandenburg (Direktor des Fraunhofer-Instituts für Digitale Medientechnologie Ilmenau), Dr. Wieland Holfelder (Engineering Director Google Deutschland GmbH; Vertreter der GFI gGmbH), Prof. Dr. Otfried Jarren (Prorektor Geistes- und Sozialwissenschaften an der Universität Zürich) und Christiane Neumann (Generalsekretärin der Leibniz-Gemeinschaft). Zum Vorsitzenden des Stifterrates wurde Herr Prof. Dr. Jarren, als Stellvertretende Vorsitzende Frau Neumann gewählt.

Zum Vorstand der Stiftung wurden Prof. Dr. Dr. Thomas Schildhauer (Institute of Electronic Business, UdK Berlin) und Prof. Dr. Wolfgang Schulz (Hans-Bredow-Institut für Medienforschung, Universität Hamburg) ernannt. Sie übernehmen die Leitung der Stiftung und vertreten die Organisation nach außen. Zeitgleich sind beide Vorstände Forschungsdirektoren der HIIG gGmbH. Die Geschäftsführung obliegt Dr. Karina Preiß.

Warum sind zwei Forschungsdirektoren der HIIG gGmbH im Vorstand?

Eine direkte Verbindung zwischen Stiftungsvorstand und der HIIG gGmbH erzeugt ideale Rahmenbedingungen, um Synergieeffekte zu erzielen. Die Vorstandstätigkeit durch Dritte, beispielsweise einem externen Dienstleister, würde zwar ein neutralen Akteur positionieren, jedoch würde es der Stiftung an inhaltlichem Fachwissen fehlen, wodurch positive Effekte auf die Fundraisingaktivitäten gemindert werden könnten. Zudem soll das 4-Augen-Prinzip gewahrt werden, weshalb schließlich zwei Vorstände bestimmt wurden.

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